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Endlich! Erster "Sommer"-Ausflug unter Dach und Fach

  • Autorenbild: Salmonidenking
    Salmonidenking
  • vor 16 Minuten
  • 1 Min. Lesezeit

Soll ich oder soll ich nicht? Lange war ich unschlüssig, ob ich einen ersten Sommerabstecher des Jahres wagen sollte. Im Visier hatte ich den Öschinensee, leider ist aber die Webcam mit Blick zum See aktuell ausser Betrieb, so dass ich nicht wusste, ob schon eisfreie Stellen vorhanden sind.

Schlussendlich wagte ich einen Versuch: mit dem Zug gings nach Kandersteg und in einer guten Stunde Fussmarsch hoch zum See. Der erste Anblick verhiess nichts gutes: Eis, so weit das Auge reicht. Doch weiter hinten war ein winziger Bereich - höchstens 4x4 Meter - bei einem Bacheinlauf eisfrei. Wobei eisfrei das falsche Wort ist, denn bei meinem Eintreffen kurz nach 10 Uhr hielt sich eine dünne, aber hartnäckige Eisschicht in jenem Bereich. Erst mit der wärmer werdenden Sonne und durch mithilfe einiger präzis geworfener Steine verabschiedete sich dieses Übel. Doch Fische wollten in dieser winzigen Oase keine beissen. So ging ich dann noch vor dem Mittag weiter, immer auf der Suche nach Freiwasser. Bei einem weiteren Rinnsal, das in den See floss, waren dann nochmals einige Quadratmeter offen. Und dies sollte genügen! Ich fing #Regenbogenforelle um Regenbogenforelle unter der Eiskante. Weil dies aber mein erster Ausflug des Jahres war, durften alle wieder zurück ins Wasser - Karma lässt grüssen. Ein präziser Wurf direkt an die Eiskante hatte nach wenigen Minuten dann einen brachialen Biss zur Folge. Und endlich zeigte sich mit einem #Namaycush auch mein Zielfisch. Doch auch dieser Eisfischersaison-Survivor durfte wieder unverletzt weiterschwaddern.

So ging's dann für meine Verhältnisse bereits am frühen Nachmittag wieder talwärts. Ein durch und durch geglückter Start in die Sommer-Saison!



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